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Ihr persönlicher Nutzen dieser Ausgabe
- Wie Sie Rahmenbedingung für die Schaffung von
Selbstverantwortung kreieren
- Die Führung zur Selbstverantwortung
- Wie unser Verhalten entsteht und deren Bedeutung für die
Selbstverantwortung u.v.m. |
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Im Brennpunkt
Die Schlüssel zur Selbstverantwortung bei den
Mitarbeitern
Sonja Radatz
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Reduziert, allzu reduziert
sind die Möglichkeiten derer, die das Potential für Selbstverantwortung
ausschließlich im Menschen – im anderen Menschen – vermuten. Wer hingegen die
Idee des „selbstverantwortlichen Menschen“ aufgibt, hört auf, nach diesem Profil
zu suchen. Und wird in diesem Artikel fündig. Sonja Radatz zeigt darin auf, wie
einfach die Voraussetzungen für Selbstverantwortung geschaffen werden können –
wenn man nur die entsprechenden Hebel-Effekte kennt.
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Coverstory
Führen zur Selbstverantwortung – Geht das?
Und wenn ja, wieso nicht?
Reinhard K. Sprenger
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Unsere Unternehmen sind überreguliert. Sie definieren exakt
vor, was der Einzelne machen und nicht machen darf. Da
erscheint der Ruf nach Selbstverantwortung geradezu paradox.
Selbstverantwortung passt einfach nicht zu den
Möglichkeiten, die wir täglich bieten. Wie wir in diesem
Umfeld die Bedingungen der Möglichkeiten von
Selbstverantwortung mit unserem Führungsverhalten
verbessern, beschreibt Reinhard K. Sprenger in seinem
kontroversen Artikel.
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Nach-Gedacht
Somoción: Die Dynamik der Öffnung im Offenen
Florian Fischer, Ángeles García Estalayo , Fernando Gómez Redondo
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Somoción – ein Kunstwort, das
Florian Fischer mit seinen Co-Autoren gestaltet hat, um etwas auszudrücken, das
wir ansonsten im Leben nicht so häufig schaffen: Eine Verbindung aus
verschiedenen Wörtern, die ausdrücken, dass wir als Ganzes handeln und das Ganze
wahrnehmen, empfinden, bejahen können. Dass dies mehr mit „Lassen“ als mit „Tun“
geschehen kann, beschreiben die Autoren in diesem Artikel. Wie dies in
Zusammenhang mit Führung und Selbstverantwortung gebracht werden kann, ist
unschwer für den Leser zu erkennen, darf aber von diesem erdacht werden.
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Theorie
und Praxis
Mit Projektarbeit Selbstverantwortung lehren
und lernen
Bernhard Pörksen
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Aus der
Perspektive einer konstruktivistischen Erkenntnistheorie muss
das Konzept des Wissenstransfers durch die Anregung zum
Selbstlernen ersetzt werden. Es gilt, sich an der Realität des
Anderen zu orientieren, Lernumgebungen zu schaffen, die fertige
Antworten primär als Fragen und die Lösungen vor allem als
Probleme erkennbar und erfahrbar machen, um auf diese Weise
intellektuelle Neugierde, Faszination und ein kooperatives
Nachdenken zu unterstützen. Projektarbeit leistet genau dies:
Sie macht, so die These des Autors, Erkenntnis zu einer
nachhaltigen Erfahrung; sie trainiert Flexibilität und
Kreativität – und damit die Kernkompetenzen für die Arbeitswelt
der Zukunft.
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Draußen
in der Praxis
Voraussetzungen
und Instrumente, um Selbstverantwortung zu leben
Alexandra Fucik
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In vielen
Positionsbeschreibungen wird es schon wie selbstverständlich
verwendet und vorausgesetzt: Der Kandidat, ja, jeder Mitarbeiter
soll „Selbstverantwortung“ mitbringen und zeigen.
Was ist diese Selbstverantwortung nun aber genau, wie äußert sie
sich und welche Tools hat ein Unternehmen, um diese zu fördern?
In ihrem Artikel beschreibt Alexandra Fucik die Voraussetzungen
und die Tools aus ihrer Praxiserfahrung, die Selbstverantwortung
ermöglichen und fördern.
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Serie - Teil 1
Systemik der
Gefühle
Rolf Arnold
Wie entsteht unser Verhalten? Betrachten wir es als „natürliche
Reaktion“ auf das, was wir von außen erleben, dann können wir
bei unerwünschtem Verhalten unsererseits dafür sorgen, dass wir
bestimmte Situationen eben nicht mehr erleben. Was aber, wenn
unser Verhalten immer nur etwas mit uns zu tun hat und die
Situationen, die wir erleben, eigentlich nur Projektionsflächen
für unser ureigenes Tun sind? Dann entkommen wir dem Verhalten
nicht – außer wir begeben uns auf die Spur der Suche nach uns
selbst.
Wie das gelingt, stellt Rolf Arnold in dieser neuen Serie zum
„Emotionalen Konstruktivismus“ dar. Im ersten Teil widmet er
sich der Bedeutung der Beschäftigung mit sich selbst, um das
eigene Verhalten nachhaltig zu verändern. Er hat dafür Auszüge
aus seinem 2008 erschienenen Buch „Führen mit Gefühl“
überarbeitet und gekürzt. Im zweiten Teil (LO 45) geht es um „Systemik
als Haltung“.
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Von A - Z
Ansatzpunkte
interaktiven Führens
Michael Rinke
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„Sei
selbstständig!“ Diese Aufforderung ist ein Paradoxon ähnlich
dem von Watzlawick beschriebenen „Sei spontan!“ Diesem
Paradoxon begegnen wir in vielen Führungskontexten.
Betrachten wir systemische Führung als wechselseitiges
Interagieren zur Erreichung von Zielen, dann ist der auf der
einen Seite beobachtete „Mangel“ an Selbstverantwortung
durchaus auch vom Führungsverhalten der anderen Seite
beeinflusst. Michael Rinke zeigt von A-Z Ansatzpunkte
interaktiven Führens zur Betonung und Entwicklung der
Selbstverantwortung. Dabei erscheint der Begriff der
„Selbstverantwortung“ auch in unterschiedlichen Bedeutungen
und Ausdrucksformen wie z.B. Selbst-Bewusstsein, Motivation,
Widerstand u.a.
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Tools
Mit kollegialer
Beratung zu höherer Selbstverantwortung
Thorsten Veith
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Wie
Selbstverantwortung auch in der Weiterbildung gelebt werden kann
erläutert der Autor mittels der Grundstruktur der kollegialen
Beratung.
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SERVICE
Bücher-Tipps
der LO 44 - Juli/ August
rezensiert von Sonja Radatz
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Achtung, Organisation! Vorsicht, Management!
Change Management & Organisationsberatung |
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Frank E.P. Dievernich
Achtung, Organisation! Vorsicht, Management!
157 Seiten
Kadmos Verlag
ISBN: 3-931659-91-7
€ 13,80 |
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In diesem Buch geht es weniger
darum, Probleme in Unternehmen und Organisationen lösen
und beseitigen zu wollen, als vielmehr Antworten darauf
zu finden, wie mit Problemen umzugehen ist. Warum? Weil
der Autor davon ausgeht, dass die Lösung eines Problems
immer den Ausgangspunkt für ein neues Problem darstellt.
Insofern geht es ihm darum, nicht gegen, sondern mit den
Problemen zu arbeiten. Häufig werden dabei die Lösungen
des Managements zu Problemen der Organisation und
umgekehrt. Und gerade dadurch – so der Autor – wird
Management hoch notwendig.
Wie die Organisation auf das
Management und das Management auf die Organisation
schauen kann, um letztlich entsprechenden Erfolg zu
erzielen, wird in vielen Detailthemen beschrieben. Ein
lesenswertes Buch, das wieder einmal den Blick auf
ungewohnte Perspektiven lenkt.
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Führung neu verorten
Perspektiven für Unternehmenslenker im 21. Jahrhundert
Führung |
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Andreas J. Harbig, Thomas Klug
und Monika Bröcker (Hrsg.)
Führung neu verorten
279 Seiten
Gabler Verlag
ISBN: 978-3-8349-0457-7
€ 36,90 |
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Gibt
es „den“ Führungsstil, „die“ Formel für erfolgreiche
Führung in diesem Jahrhundert? Die Autoren – u.a. Dirk
Baecker und Claus Otto Scharmer – behaupten, nein. Sie
gehen von einer multidimensionalen Beziehungsdynamik
aus, die auch innovative Möglichkeiten für nachhaltige
Lösungen bietet. Dass die Führungskraft dadurch
gezwungen wird, für sich selbst einzigartige Antworten
zu finden, ist eine logische Folge aus dieser
Betrachtung. Und dazu möchte dieses Buch anregen.
Allerdings wird genau dadurch der rote Faden sehr
vernebelt. Der Leser findet vielmehr eine Ansammlung von
Case Studies sehr heterogener Autoren und
Unternehmensvertreter vor, die eben ihre Geschichte
vorstellen.
Was
daraus zu lernen ist? Nun, das, was in jedem Buch über
Case Studies gedanklicher Begleiter ist: ein „not
invented here.“ Von einem Fallbeispiel auf das eigene
Unternehmen zu schließen, ist weder nahe liegend, noch
etwas Neues.
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Gut
aufgestellt
Fußballstrategien für Manager
Management
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Reinhard K. Sprenger
Gut aufgestellt
Fußballstrategien für Manager
222 Seiten
campus Verlag
ISBN: 978-3-593-38628-7
€ 24,90 |
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Rechtzeitig zur Fußball-EM ins
Rennen gegangen: Das aktuelle Buch von Reinhard
Sprenger. In seinem neuesten Buch beschreibt er, was
Führungskräfte von Jürgen Klinsmann und anderen
Profifußballern lernen können. Und das ist laut Reinhard
Sprenger eine ganze Menge. Fans von Reinhard Sprenger,
aber auch solche, die es noch werden wollen, kommen
dabei voll auf ihre Rechnung: Sie erfahren über
Fehlentwicklungen im Unternehmen wie potenzielle
Erfolgsaussichten und entdecken, welche Bedingungen
geschaffen werden müssen, um das Team erfolgreich zu
machen.
Kann ein Doppelpass als soziales
System verstanden werden? Und die Flanke als
Kooperationsangebot? Das sei dahin gestellt. Es ist
jedenfalls wieder einmal das passende Buch zur passenden
Zeit, nicht nur in Bezug auf die Europameisterschaft,
sondern auch in Hinblick auf die Unternehmenssituation,
die Reinhard Sprenger beschreibt.
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Das
Pinguin-Prinzip
Wie Veränderung zum Erfolg führt
Führung und Leadership |
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John Kotter
Das Pinguin-Prinzip
Wie Veränderung zum Erfolg führt
157 Seiten
Droemer Verlag
ISBN: 978-3-426-27412-5 |
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Und
noch eines nach Mäusen, Bären, Fischen & Co: Jetzt sind
die Pinguine dran.
Sie
leben auf einem Eisberg in der Antarktis. Und eines
Tages entdeckt der aufgeweckte Pinguin Fred, dass – ja,
wer wird´s denn schon erwartet haben? – der Eisberg
schmilzt. Das Pendant also zum Käse der Mäuse von
früher, der plötzlich weg ist. Da scheint Letzteres
schon nahe liegender, auch wenn er leider 10 Jahre
später dran ist.
Und
wie immer zeigen uns die Pinguine sehr plastisch, wie
wir mit Veränderung, Widerstand, Hindernissen und deren
Überwindung, mit Innovation und dem Versuch der Rettung
des Altbekannten umgehen.
Der
Vorteil – und auch das ist nichts Neues: Das Buch ist
eindringlich geschrieben, sehr einfach, kurz und knapp,
und kann daher auch bei Temperaturen über 30 Grad am
Strand bequem gelesen werden. Und hilft´s auch nicht,
dann schadet´s wenigstens auch nicht – wieder einmal
daran erinnert zu werden, dass wir am Ball bleiben
müssen. |
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